Was hat ein Taschenrechner im Weltraum mit Apple zu tun?

Auf den ersten Blick nicht viel.  Aber ohne diesen Taschenrechner hätte es womöglich niemals die Firma Apple in der Form, wie wir sie heute kennen, gegeben.

Es geht dabei um den ersten programmierbaren Taschenrechner der Welt, den HP-65. Dieser Taschenrechner wurde 1974 von Hewlett-Packard vorgestellt und galt damals als elektronisches Wunderwerk. Der Taschenrechner besaß für damalige Verhältnisse eine unglaubliche Vielseitigkeit und kam deshalb beim Apollo-Sojus-Projekt 1975 zum Einsatz. So wurde der HP-65 zum ersten programmierbaren Taschenrechner im Weltraum.

Soweit, so gut. Aber wie kommen jetzt dieser Taschenrechner und Apple zusammen?

Der Kreis schließt sich bei der Gründung von Apple im Jahre 1976. Steve Jobs und Steve Wozniak hatten nicht das nötige Startkapital und waren gezwungen relativ schnell an Geld zu kommen. Jobs verkaufte dafür seinen VW Bulli und Wozniak…genau, seinen geliebten HP-65! Das Gerät war relativ neu und Wozniak bekam noch 500$ (Neupreis: 795$) für den Wunderrechner, was heute ungefähr 1750$ entsprechen würde.  Nur durch diese „Notverkäufe“ waren die beiden überhaupt in der Lage den Grundstein für das heutige Milliarden-Unternehmen zu legen. Und man kann sich an dieser Stelle fragen, ob es überhaupt so weit gekommen wäre, hätte Wozniak nicht seinen Taschenrechner zu Geld gemacht.

 

HP-65

HP-65 (Quelle: Wikipedia)

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