Technologie-Trends zur IFA 2014

Jedes Jahr im Spätsommer, vom 5. bis 10. September, präsentieren Elektronikhersteller auf der IFA Messe Berlin ihre Produktneuheiten im Bereich der Haushalts- und Unterhaltungselektronik. Nicht selten konnten auf der Elektronikmesse neue Trends gesetzt und neue Produktklassen vorstellt werden, wie beispielsweise 2010 die 3D-Fernsehern und 2011 die LTE-fähigen Smartphones. Auch für das kommende Weihnachtsgeschäft ist für die Hersteller die erfolgreiche Markteinführung ihrer neuen Produkte wichtig. Schließlich sind Elektrogeräte aus der Haushalts- und Unterhaltungselektronik bereits moderne Klassiker unter den deutschen Tannenbäumen. Mit welchen neuen Trends und Innovationen die IFA 2014 aufwartet, darüber gibt Wirkaufens hier einen kleinen Überblick.

 Charity-Aktion

Dieses Jahr zeigen über 1.000 Aussteller auf der IFA alles, was der Elektronikmarkt hergibt: vom drahtlosen Musik-System, über fernsteuerbare Kaffeemaschinen bis hin zu winzigen TV-Handys. Für 2014 zeichnen sich auf der Elektronikmesse drei neue Trends ab: die „Curved TVs“, das „Smart Home“ und die „Smartwatch“.

Curved TVs – Gebogene TV-Riesen

Fernsehrhersteller präsentieren auf der IFA TV-Geräte mit noch schärferen Auflösungen, die als 4K und als UHD (Ultra High Definition) bezeichnet werden. Daneben setzten die Hersteller vor allem auf die Innovation der Curved TVs. So ist angekündigt, dass Samsung und LG ihre TV-Riesen, die ein gebogenes Display und eine Bildschirm-Diagonale von 105 Zoll (2,67 Metern) haben, vorstellen wollen. Der gebogene Bildschirm soll dem Sichtfeld des Zuschauers besser entsprechen. Auf der IFA werden aber auch einige Curved TVs zu sehen sein, dessen Display sich per Knopfdruck wieder begradigen lässt. Für die meisten Messebesucher dürften die TV-Riesen allerdings unerschwinglich sein. Der Curved TV „UE105S9W“ von Samsung kostet beispielsweise 120.000 Euro.

Smart Home – Alles ist vernetzt

In zahlreichen Haushalten sind Smartphones mit ihren innovativen Features und Apps nicht mehr wegzudenken. Die digitale Infrastruktur ist damit gelegt. Elektronikhersteller entwickeln das Smartphone kontinuierlich zum Universalwerkzeug weiter. So sollen Smartphones sollen das Leben in den eigenen vier Wänden noch einfacher und bequemer machen. Samsungs Waschmaschine Crystal Blue meldet sich beispielsweise beim Smartphone-Nutzer, sobald der Waschgang beendet ist. Auf die gleiche Weise können auch andere Geräte, wie ein Kühlschrank und eine Klimaanlage, mit dem Smartphone gesteuert werden. In die gleiche Kerbe schlägt Philips mit seinem Kaffee-Automaten Saeco Gran Baristo, der bis zu 18 unterschiedliche Getränke-Zubereitungen beherrscht. Der Kaffee-Automat kann über einen Befehl vom iPad gesteuert werden.

Smartwatch – News am Handgelenk verwalten

Letztes Jahr stellte Samsung auf der IFA seine Smartwatch Galaxy Gear vor. Dieses Jahr sind es weitere große Elektronik-Konzerne die ins Geschäft der Smartwatches, den kleinen uhrenähnlichen Computergeräten, mit eingestiegen. So arbeitet LG an einer runden Smartwatch, die vom Design her einer herkömmlichen Armbanduhr entspricht. Es ist außerdem angekündigt, das Samsung die neue Smartwatch Galaxy Gear 3 vorstellt. Smartwatches sind über Bluetooth oder Funk mit einem Smartphone verbunden, wodurch sich Nachrichten und Anrufe darüber annehmen und andere Handyfunktionen bedienen lassen. Viele Funktionen werden auf diese Weise an das Handgelenk ausgelagert. So sind Nutzer nicht mehr gezwungen ihr Smartphone aus der Tasche zu nehmen, um informiert zu sein. Ein kurzer Blick auf die Smartwatch reicht, um zu erfahren, wer angerufen oder geschrieben hat.

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