Recommerce: Die lukrative Lösung für Ihre gebrauchten Elektrogeräte!

Prozess-Recommerce

Wie Sie ein gebrauchtes Elektrogerät bei einem Recommerce-Anbieter verkaufen. © wirkaufens.de

Jahr für Jahr kommen neue Elektrogeräte auf den Markt. Vor allem Elektronik, die in Smartphones, Notebooks und Tablets steckt, wird ständig ergänzt oder erneuert. Die Produktlebenszyklen von elektronischen Geräten verkürzen sich dementsprechend immer weiter. Doch was soll mit den Vorgängermodellen geschehen? Ein Großteil der Deutschen hortet beispielsweise ihre alten Mobiltelefone einfach, anstatt sie zurückzugeben oder bei Recommerce-Anbietern weiter zu verkaufen. In einer aktuellen Umfrage des IT-Branchenverbandes BITKOM gaben drei Viertel der Befragten an, mindestens ein unbenutztes altes Mobiltelefon zu besitzen, das entspricht 53 Millionen Bundesbürgern.

Derzeit liegen in deutschen Haushalten also rund 106 Millionen ungenutzte Altgeräte. Doch das muss nicht sein: Recommerce ist eine lukrative Lösung, um die Altgeräte in bares Geld umzumünzen beziehungsweise sie umweltgerecht zu entsorgen. Denn mittlerweile haben sich viele Unternehmen darauf spezialisiert, bestimmte Warengruppen, wie beispielsweise gebrauchte Smartphones, über das Internet von Privatpersonen anzukaufen. Die erworbene Ware wird dann weiter verkauft oder recycelt.

Was heißt eigentlich Recommerce?

Der Begriff Recommerce setzt sich aus den Wörtern „Recycling“ und „Commerce“ zusammen. Es handelt sich also um ein Recyclingprogramm für gebrauchte oder alte Ware. Am Markt gibt es dazu zwei verschiedene Geschäftsmodelle: Entweder kaufen Unternehmen gebrauchte Ware auf und verkaufen sie weiter. Einige Recommerce-Anbieter überprüfen dazu die eingegangene Ware und bereiten diese wieder auf. Funktionierende Ware wird anschließend weiterverkauft, während defekte Ware entsorgt wird. Ein anderes Geschäftsmodell ist es, dass Unternehmen virtuelle Marktplätze bereitstellen, auf denen Privatpersonen selbst zum Händler werden und ihre Gebrauchtware zum Verkauf anbieten können.

Wie funktioniert Recommerce?

Wer beispielsweise ein gebrauchtes Elektrogerät bei einem Recommerce-Anbieter verkaufen möchte, gibt die Produktbezeichnung sowie den Zustand des Artikels anhand abgefragter Kriterien an. Potenzielle Verkäufer erhalten dann ein Preisangebot für ihr Gerät. Stimmt der Verkäufer zu, ist die Ware dem Anbieter in der Regel kostenfrei zuzusenden. Im Wareneingang werden die eingesendeten Geräte auf ihren Zustand hin geprüft. Sollte sich der Verkäufer mit der Beschreibung des Gerätezustandes geirrt haben, wird der Ankaufspreis entsprechend angepasst. Bei WIRKAUFENS besteht die Möglichkeit einen höheren Ankaufspreis zu erzielen, wenn das Gerät zum Beispiel höherwertiger ist, als angegeben. Andere Recommerce-Unternehmen bieten diese Möglichkeit nicht. Verkäufer entscheiden dann, ob sie dem angebotenen Preis zustimmen oder nicht. Wenn der Verkäufer einverstanden ist, erhält er eine Gutschrift oder eine Überweisung über den angebotenen Betrag für das eingesendete Elektrogerät.

Vorteile vom Recommerce zu Auktionsplattformen

Für Privatpersonen bestehen die Vorteile vom Recommerce vor allem im geringen Zeitaufwand und der Verlässlichkeit des Verkaufsprozesses. Verkäufer müssen sich nicht mehr um eine optisch ansprechende und gut organisierte Auktion kümmern, wofür auch noch Provisionen der Auktionsplattformen anfallen. Außerdem kann es passieren, dass der tatsächlich erzielte Verkaufspreis sehr niedrig ausfällt, weil die Versteigerung zum falschen Zeitpunkt stattfand oder sie nur wenige Interessenten fand. Der Verkaufsprozess bei einem Recommerce-Anbieter dauert hingegen nur wenige Minuten. Es entstehen in der Regel keine Kosten für den Erstversand beziehungsweise den Rückversand. Es fallen keine Provisionen oder andere zu zahlende Gebühren an.


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