Mythos oder Wahrheit: Geplante Obsoleszenz

Wirkaufens-Faktencheck: Arbeiten Hersteller gezielt auf ein vorzeitiges Lebensende ihrer Produkte hin?

Gehen Elektronikartikel und insbesondere Handys schneller kaputt, weil Hersteller mehr Geräte verkaufen möchten? Werden absichtlich schlechte Materialien und Fehler eingebaut, damit die Technik kurz nach Ablauf der Garantie den Geist aufgibt? Der Mythos von dieser „geplanten Obsoleszenz“ hält sich hartnäckig.

Wir gehen dieser These für Sie auf den Grund  und klären Sie als Experte für Refurbishment von Elektronik über Obsoleszenz und damit verbundene Vorteile auf.

Was bedeutet geplante Obsoleszenz?

blog-image_2Kommt Ihnen Folgendes bekannt vor? Das neu erworbene Gerät geht gefühlt wenige Tage nach Ablauf der Garantie kaputt. Sie vermuten sogleich eine künstliche Verkürzung der Produktlebensdauer durch die Hersteller? Die Geräte verfügen laut dieser Theorie über eine eingebaute Schwachstelle oder werden mit minderwertigen Rohstoffen produziert. Diese sind für den Verbraucher oft nicht leicht zu erkennen und befinden sich in Bereichen, die selbst nicht zu reparieren sind bzw. erfordern eine kostenintensive Reparatur. Hersteller stehen im Verdacht, diese Mängel bewusst in Kauf zu nehmen und sogar zu kalkulieren, um den langfristigen Absatz zu sichern.

Planen Konzerne tatsächlich die Lebensdauer Ihrer Waren?

Nach der Studie des Umweltbundesamts planen Konzerne die Lebensdauer Ihrer Produkte tatsächlich. In der Wissenschaft wird die Produktlebensdauer als eine planbare Größe betrachtet. Sie bietet Produktentwicklern Orientierung. Dabei wird die Produktlebensdauer von Faktoren wie zum Beispiel Belastung, Wartung, dem technologischen Wandel, der Mode, dem Wertewandel sowie weiteren Umwelteinflüssen beeinflusst.

Die absichtliche Entwicklung und Produktion von Schwachstellen an Geräten kann den Unternehmen hiermit jedoch nicht unterstellt werden. Hersteller setzten sich mit bewussten Qualitätsschwächen einem hohen rechtlichen Risiko aus. Denn für Qualtitätsmängel haften sie nach dem Produkthaftungsgesetz aber auch strafrechtlich.
Da sich Konsumenten an Empfehlungen, Produktbewertungen, Verbrauchertests und Warentestpublikationen orientieren, kommt zum rechtlichen Risiko noch das eines möglichen Imageschadens hinzu.

Dennoch: Modische Obsoleszenzen sind nicht von der Hand zu weisen. So analysieren Unternehmen wandelnde Kundenvorlieben, um darauf mit entsprechenden Produkten zu reagieren. Der Werte- und der technologische Wandel erweisen sich als maßgebliche Treiber einer immer kürzeren Produktlebensdauer.

Kürzere Produktlebensdauer als Folge von Kundenvorlieben?

blog-image_1Kaum zwei Jahre nachdem das neue Smartphone erworben wurde, denken Sie über die Anschaffung eines Neugeräts nach? Sie sind damit nicht allein! Die rasante technologische Entwicklung lässt Vorgängermodelle schnell veralten. Ein Trend, der vor allem bei Smartphones zu beobachten ist. Statistisch gesehen besitzen die meisten Deutschen ihr aktuelles Handy erst seit kurzer Zeit – weniger als 2 Jahre. Zudem ist es vor allem der Wunsch nach modernerer Technik, der Kunden zu einem Neukauf motiviert. Für rund 44% der Deutschen muss es stets das aktuelle Modell sein.

Forderungen nach höher auflösenden Kameras, mehr Speicherplatz oder Empfang von schnellerem Internet machen Produktentwicklungen in immer kürzeren Zeitabständen notwendig. Für Unternehmen lohnt es sich daher weniger Geräte zu produzieren, die länger als fünf Jahre halten.

Aber, wie können Verbraucher nun von aktueller Technik profitieren und dennoch ihren ökologischen Fußabdruck möglichst minimieren?

Fazit: Ungenutzte Elektronik an Wirkaufens verkaufen

Ist die These der geplanten Obsoleszenz nun auch entkräftet, bleibt dennoch festzustellen, dass Obsoleszenz sehr wohl existiert. Ein Tatbestand, an dem neben dem Verbraucher auch die rasante technologische Entwicklung ihren Teil der Verantwortung trägt.

Als Verbraucher jedoch können Sie den Wegwerfmechanismus stoppen und durch den Verkauf ungenutzter Smartphones, Tablets, Digitalkameras und Objektiven profitieren. Auf diese Weise schonen Sie Ressourcen und Ihr Portemonnaie. Der wirkaufens.de Ankaufservice zeichnet sich durch eine schnelle, sichere und unkomplizierte Abwicklung aus und erfolgt versandkostenfrei. Ihr gebrauchtes elektronisches Gerät wird professionell aufbereitet. Dabei werden alle Daten gelöscht und das Gerät technisch überholt. Im Anschluss daran wird es einem anderen Nutzer verkauft. Mithilfe des Re-Commerce recyclen Sie Ihr gebrauchtes Gerät und verlängern dessen Produktlebenszyklus. Und für Ihr eingesendetes Gerät erhalten Sie einen guten Preis.

 

Quellenangaben:
http://www.umweltbundesamt.de/presse/presseinformationen/elektrogeraete-werden-immer-kuerzer-genutzt
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/geplante-obsoleszenz-gibt-es-nicht-verschleiss-wird-aber-kalkuliert-a-1076735.html
http://www.telecom-handel.de/consumer-communications/bitkom/smartphone-boom-in-deutschland-ungebrochen-1078046.html?page=1_smartphone-nutzer-wollen-bessere-akkus
http://www.iphone-ticker.de/bitkom-studie-44-kaufen-stets-die-neue-generation-93261/
http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/obsoleszenz/obsoleszenz.htm

 

The following two tabs change content below.

Stefanie

Stefanie ist die CRM Managerin bei der asgoodasnew electronics GmbH und informiert über Neuigkeiten aus der Welt der Technik, des Re-Commerce sowie über aktuelle Geschehnisse im Unternehmen.