Gewinnspiel zum Buch „Wellensittich entflogen. Farbe egal (Joab Nist)“

„Sie hängen an Kreuzungen, an Haltestellen und in Hauseingängen: witzige, kreative und kryptische Zettel. Sie erzählen von der Liebe, von Döner-Köchen, verlorenen Kleinoden, den Problemen beim Zusammenleben und dreibeinigen Katzen. Ein höchst unterhaltsame Zettelwirtschaft.“

Für die Bewohner Berlins sind die vielen kleinen Zettel, die an Ampelpfosten, Hauswänden oder Stromkästen hängen, nichts Besonderes. Sie gehören zum Straßenbild Berlins dazu wie die inzwischen unzähligen spanischen Touristen oder die scharenweise auftretenden Motz-Verkäufer vor U-Bahn-Stationen. Man sieht sie zwar, beachtet sie meistens aber überhaupt nicht mehr. Dabei lohnt sich bei manchen Zetteln durchaus ein zweiter Blick (soll in seltenen Fällen auch bei spanischen Touristen zutreffen), denn einige sprühen nur so vor Charme, Witz, Sarkasmus, Ironie oder einfach nur Ehrlichkeit.

Das Phänomen der überall herumhängenden Zettel ist nicht neu, wird aber immer populärer. Was aber erst seit wenigen Jahren wirklich neu ist, ist die Tatsache, dass so gut wie jeder stets ein Handy (seit neustem auch Smartphone) mit Kamera dabei hat.  Somit kann jeder das kleine Wunderwerk digital festhalten und seinen Freunden zeigen. Früher musste man sich meistens auf das Erzählen und Beschreiben der Zettel beschränken (ganz rabiate Zeitgenossen haben die Dinger auch abgerissen und mitgenommen). Heute schießt man mit seinem Handy oder Smartphone ruckzuck ein Foto in sehr guter Qualität. Mit sozialen Netzwerken wie Facebook kombiniert, erfreuen sich die Zettel und deren Botschaften auf diese Weise einer enormen Verbreitung.
Joab Nist, Kulturwissenschaftler aus Berlin und Betreiber des Blogs „NOTES OF BERLIN“ hat die Prunkstücke seiner Sammlung in dem Buch „Wellensittich entflogen. Farbe egal“ zusammengetragen. WIRKAUFENS verlost 2 Exemplare dieses wirklich sehenswerten Buchs. Das einzige was ihr machen müsst ist auf unserer Facebook-Seite einen Post zu schreiben und folgenden Satz zu ergänzen:  „Ohne mein Handy…!“ Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die zwei kreativsten Beiträge bekommen dann jeweils ein Exemplar.
Viel Glück

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