Aufruf von WIRKAUFENS zum 40. Tag des Handys: Leert die Schubladen!

3. April 1973: Erfinder des Handys Martin Cooper führt erstes öffentliches Gespräch

WIRKAUFENS sucht die spannendsten Nutzergeschichten

Meilensteine der Handygeschichte

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3. April 2013, Berlin. Das Handy, das der Motorola-Ingenieur Martin Cooper vor genau 40 Jahren in der Hand hielt, war das erste Gerät seiner Art und kostete nach heutigen Preisen etwa eine Million Dollar. Man konnte damit – telefonieren. Mittlerweile ist es ein Museumsstück, doch es lagern heutzutage über 85 Millionen Handys in deutschen Schubladen. Anlässlich des 40. Jahrestages des ersten Handytelefonats ruft das Ankaufportal für gebrauchte Elektronik WIRKAUFENS dazu auf: Leert die Schubladen! Verwandelt die Geräte in bares Geld und lasst andere sie weiternutzen!

Aufruf von WIRKAUFENS

Was früher noch mehrere Jahre genutzt wurde, wird heutzutage alle ein bis zwei Jahre gegen ein aktuelleres Gerät ausgewechselt. Was passiert aber mit den alten Handys oder Smartphones? Um dieser Frage nachzugehen, hat WIRKAUFENS gemeinsam mit der GfK eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis: 44% der Käufer eines neuen Handys oder Smartphones bewahren ihr altes Gerät auf (1). „Manche denken, sie würden das Gerät irgendwann vielleicht noch einmal benötigen. Aber das ist bei den allermeisten nie der Fall. Sie legen es beiseite und das Handy verliert jeden Monat an Wert“, kommentiert der Gründer und Chef von WIRKAUFENS Christian Wolf. „Daher empfehlen wir, die alten Geräte zügig zu verkaufen, am bequemsten und sichersten bei einem Ankaufsportal wie WIRKAUFENS. Bei nostalgischen Geräten kann man noch ein Foto zu Erinnerung zu schießen, aber benutzen kann man es irgendwann allein wegen nicht mehr passender SIM-Karten nicht mehr. Daher empfehle ich, sie zur Freude für den Geldbeutel, für andere Nutzer sowie die Umwelt einfach abzugeben – bei WIRKAUFENS bekommt man einen fairen Preis dafür.“

Zudem ruft WIRKAUFENS auf, die skurrilsten, aufregendsten, verrücktesten oder schönsten Momente und Geschichten zu erzählen, die man mit oder dank seinem Handy oder Smartphone erlebt oder festgehalten hat. Oder sagen Sie uns, wie Sie sich die das „Handy der Zukunft“ vorstellen? WIRKAUFENS sammelt anlässlich des 40. Tags des Handys auf seiner Facebookseite Geschichten und Ideen und wird die besten mit Gutscheinen prämieren. Weitere Infos finden Sie auf der Facebookseite von wirkaufens.de (https://de-de.facebook.com/wirkaufens).

So fing es an

3. April 1973, New York. Martin Cooper führt das erste öffentliche Handy-Telefonat der Geschichte. Der Erfinder hat ein 1,2 Kilo schweres Funktelefon ohne Anzeige in der Hand und läutet mit einem Anruf bei Dr. Joel S. Engel von den Bell Labs vor versammelter Journalistenschar einen Siegeszug des Handys ein. Denn die Aktion erfüllt ihren Zweck mitzuhelfen, die amerikanischen Behörden vom Nutzen der Technik zu überzeugen und die entsprechenden Genehmigungen für den Aufbau der Funknetze zu erteilen.

Handy-Alltag in den 90ern und heute

20 Jahre nach Coopers Telefonat, in einer U-Bahn in Berlin: Zeitungspapier raschelt, Bücher werden umgeblättert, stumm schauen die Menschen ins Nirgendwo. Ein Handy klingelt, erst irritiert und dann oft voller Verachtung blicken die Menschen auf den Ruhestörer: Wozu sollte man unterwegs mit jemandem sprechen wollen? Doch die Handys sickern langsam in den Alltag ein, dank verstärktem Wettbewerb und fortgeschrittener Technik werden sie erschwinglich und gewinnen mit einfachen Geschicklichkeitsspielen wie Snake sowie der neuen SMS-Funktion langsam an Popularität: Man kann sich wichtige Nachrichten zusenden und Änderungen an der Terminplanung mitteilen oder sich unterwegs ein wenig die Zeit vertreiben.

Keine weiteren zwanzig Jahre später hat sich unser Alltag völlig verändert. In der U-Bahn gehört man zu den Ausnahmen, wenn man kein Mobiltelefon dabei hat. Menschen jeden Alters streicheln ihre Wischtelefone, um Filme zu schauen, Musik zu hören, Belangloses und Interessantes aus ihrem Alltag live in alle Welt zu schicken. Nahezu pausenlos sind die Smartphones in Benutzung – und das nicht nur in der Öffentlichkeit: Nach einer aktuellen Umfrage nimmt ein Viertel der jungen Menschen sogar auf der Toilette einen Anruf an, fast 50% der Nutzer schauen mindestens einmal in der Stunde auf ihr Gerät, und nur 20% schalten es nachts aus. (2)

Fast drei Viertel aller Deutschen können oder wollen nicht mehr auf ihr Mobiltelefon verzichten, das sich zum Volkskommunikator im Miniformat gewandelt hat. So hat Cooper einen fundamentalen Technologie- und Kommunikations-Wandel eingeleitet, dessen Ende bis heute noch nicht absehbar ist.

Ausblick in die Zukunft

Martin Cooper ist der Branche und dem Internet verbunden geblieben. Der 84jährige erzählt, dass das Handy seines ersten Gesprächs auf heute umgerechnet etwa 1 Million US-$ gekostet hat. 10 Jahre später „kostete Mobilgerät nach heutigen Preisen etwa 10.000$“. Die Preise liegen heutzutage bekanntlich zwischen 15 und 700 Euro, und so probiert Cooper noch heute jede neue Smartphone-Generation aus, wie er erzählt. Und die Zukunft? Martin Cooper ist sich sicher: „Auf lange Sicht wird es unter die Haut eingepflanzt, hinter deinem Ohr, zusammen mit einem sehr leistungsfähigen Computer. Der wird praktisch dein Sklave sein.“ (3) Reine Zukunftsmusik? Das hatte man bei Käpt’n Kirks „Communicator“ auch geglaubt.

 

(1)   GfK-Umfrage im Auftrag von WIRKAUFENS: http://frische-fische.de/popup_bilddetail.php?lid_pi=2629

(2)   Umfrage von ERGO Direkt Ständige Erreichbarkeit (PDF, 2,2 MB) http://bit.ly/10i8gty

Interview Martin Cooper (BBC, 2010) http://www.youtube.com/watch?v=RPOzjFDbIKc

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